Die Traumasprechstunde wendet sich an Menschen, die nach Unfällen, Gewalterfahrungen, Naturkatastrophen oder anderen Traumatisierungen psychische Störungen entwickelt haben. Dazu zählen z.B. posttraumatische Belastungsstörungen, dissoziative Störungen, Angststörungen oder emotional-instabile Persönlichkeitsstörungen.
Neben einer eingehenden Diagnostik vermitteln wir in wenigen Fällen auch störungsspezifische Psychotherapieangebote, überbrücken die Zeit bis dahin oder übernehmen komplexe Behandlungen auch selbst. Eine enge Kooperation besteht dabei mit dem Weissen Ring.
Bei akuten Traumatisierungen bieten wir eine schnelle Krisenintervention an.
Was umfasst das Angebot?
Unser Angebot beinhaltet eine differenzierte diagnostische Abklärung dissoziativer und posttraumatischer Störungen in ca. zwei bis drei Sitzungen. Außerdem wird eine psychoedukativ-stabilisierende Gruppentherapie für Patientinnen und Patienten mit dissoziativen Symptomen und/ oder posttraumatischen Störungen durchgeführt (max. 6 Teilnehmer pro Gruppe, 10 Sitzungen á 100 Minuten). In einzelnen, individuell abgesprochenen Fällen kann auch die Einzelpsychotherapie übernommen werden.
Ein Befundbericht über die Abklärungsergebnisse wird den Zuweisern zugestellt.
Mit den Möglichkeiten eines multiprofessionellen Teams richten wir uns an Menschen, die aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer psychischen Erkrankung ein krankenhausnahes, intensives Behandlungsangebot benötigen.
Wie gelange ich in die Ambulanz?
Eine Anmeldung kann durch die betroffene Person selbst oder die ambulant behandelnden Ärzte erfolgen. Auch die Überweisung durch niedergelassene Nervenärzte zur ergänzenden diagnostischen Abklärung ist möglich.
Nach der Terminabsprache melden Sie sich bitte zum vereinbarten Termin bei der Institutsambulanz.