Therapien für ADHS mit Störung des Sozialverhaltens, Depression, Ess-Störungen, schwere Angststörung
Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) für Kinder und Jugendliche
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Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Ulrich Strehlow

Prof. Dr. med. Ulrich Strehlow

Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie

Tel. 0781/ 9192-220

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Dr. med. Beate Gomille-Schwarz

Dr. med. Beate Gomille-Schwarz

Oberärztin Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche

Tel. 0781/ 9192-470

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Behandlungskriterien

Patienten mit folgenden Diagnosen können in unserer Ambulanz behandelt weden ("Einschlussdiagnosen"):

  • ADHS mit Störung des Sozialverhaltens (Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperkinetische Störungen mit Verhaltensproblemen)
  • Depression
  • Ess-Störungen
  • schwere Angststörung
  • Störungen mit emotionaler Instabilität/ Selbstverletzung
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Störungen des Sozialverhaltens mit emotionaler Störung
  • Bindungsstörungen
  • Psychosen
  • chronische Ticstörung, Tourette-Syndrom
  • Autismus
  • Suchterkrankungen
  • Komorbidität (gleichzeitiges Bestehen) mit Alkohol-, Medikamenten-, Drogenabhängigkeit

Indikation „Art/ Schwere/ Dauer der Erkrankung“

Störungen, die stark ausgeprägt sind, mit hoher Dynamik verlaufen (d.h. häufige Krisensitutationen mit sich bringen) oder chronisch sind, können wir auch dann behandeln, wenn sie nicht zu den o.g. Einschlussdiagnosen gehören.

Dazu zählen:

  • Notfälle jeglicher Art
  • Störungen mit chronischem Verlauf (Dauer über 6 Monate)
  • Störungen, die häufige stationäre Aufenthalte bedingen
  • Störungen mit hoher Krankheitsdynamik und wiederkehrenden Krisensituationen
  • Mehrfachdiagnosen (Nebeneinanderbestehen von mehreren Störungen, z.B. ADHS und Lese-Rechtschreibstörung)

Indikation „Versorgungssituation“

Auch das Fehlen bestimmter therapeutischer Angebote an anderer Stelle kann die Behandlung in unserer Ambulanz begründen, wenn:

  • Komplexleistungen notwendig sind (d.h. mehrere Behandler zusammenarbeiten und die Anwendung verschiedener Therapieverfahren sinnvoll erscheint)
  • eine aufsuchende Betreuung notwendig ist (z.B. Sozialtherapie)
  • besondere Schwierigkeiten bestehen, eine kontinuierliche Behandlung an anderer Stelle wahrzunehmen (z.B. bei Notwendigkeit nachgehender Betreuung)