Therapien für ADHS mit Störung des Sozialverhaltens, Depression, Ess-Störungen, schwere Angststörung
Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) für Kinder und Jugendliche
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Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Ulrich Strehlow

Prof. Dr. med. Ulrich Strehlow

Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie

Tel. 0781/ 9192-220

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Dr. med. Beate Gomille-Schwarz

Dr. med. Beate Gomille-Schwarz

Oberärztin Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche

Tel. 0781/ 9192-470

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Leistungsspektrum

Diagnostikphase (Abklärung) und Standortgespräch

Im Regelfall wird eine Diagnostik durchgeführt, wobei mittels Gesprächen und verschiedener testpsychologischer Verfahren mit dem Patienten sowie den Angehörigen ein genaues Bild von der aktuellen Problematik entsteht. Mit Ihrem Einverständnis werden auch Meinungsbilder aus anderen wichtigen Bereichen eingeholt, wie Schule, Kindergarten sowie ggf. Vorbefunde angefordert.

Unsere sorgfältige diagnostische Einschätzung ist eine wichtige Grundlage für die weitere Behandlungsplanung. Sie erstreckt sich über etwa drei bis fünf Termine jeweils im Abstand von zwei bis drei Wochen, so dass mit einem längeren Diagnostikzeitraum gerechnet werden sollte. Es ist für uns wichtig, über einen längeren Zeitraum den Verlauf der Problematik zu beobachten, um nicht nur eine „Momentaufnahme“ der Störung zu erhalten.

Davon abweichend wird bei Notfällen und Kriseninterventionen ein anderes Vorgehen gewählt: HIer geht es häufig darum, aktuelle Gefahren (z.B. Eigen- oder Fremdgefährdung) einzuschätzen und abzuwenden. Unsere Maßnahmen werden dementsprechend angepasst. In einer Notfallsituation wird eine rasche, eventuell auch sofortige, Vorstellung des Kindes oder Jugendlichen in unserer Institutsambulanz vereinbart.

Nach der Diagnostikphase erfolgt ein Standortgespräch, in dem wir Sie über das Ergebnis der Diagnostik informieren. Wenn erforderlich, werden Behandlungsmöglichkeiten erörtert und geplant oder Empfehlungen ausgesprochen. Sind mehrere Helfersysteme außerhalb der Institutsambulanz beteiligt, werden diese bei Bedarf und auf Wunsch der Familie zu einem Runden Tisch eingeladen, um das weitere Vorgehen und die Kooperation der Beteiligten abzustimmen.

Behandlung/ Therapie

Die folgende Behandlungsformen kommen in unserer Ambulanz zur Anwendung.

  • Im Beratungsmodus:

    Dabei handelt es sich um ein niederschwelliges Angebot im Abstand von mindestens drei Wochen. Es findet eventuell begleitend zu anderen therapeutischen Angeboten in unserer Ambulanz statt, z.B. in Form von Eltern-(Erziehungs-)beratung. Es richtet sich an Kinder und/ oder Eltern, Lehrer oder andere Bezugspersonen.

  • Therapie im engeren Sinne:

    Die Therapie kann im Setting von Einzel-, Gruppen- (siehe "Gruppentherapien"), oder Familientherapien stattfinden.

    Grundsätzlich wenden wir etablierte psychotherapeutische Verfahren an und sind nicht an eine Therapieschule gebunden. Zum Einsatz kommen Verfahren aus den Bereichen der Verhaltens- und kognitiven Therapie, der Familientherapie, der Körpertherapie, der Psychomotorik, der Ergotherapie, der Lerntherapie, des Konzentrations- und Gedächtnistrainings und des Elterntrainings.

    Das Kontingent einer hochfrequenten Einzelpsychotherapie ist in unserer Ambulanz limitiert und bleibt den niedergelassenen Psychologischen PsychotherapeutInnen vorbehalten.