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Forschung

An folgenden Forschungsprojekten sind Mitarbeiter der Klinik beteiligt:

Mit der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg (Prof. Dr. Berger) und weiteren Partnern besteht eine Kooperation in der Erforschung des Krankheitsbildes der Posttraumatischen Belastungsstörung und anderer Traumafolgestörungen (PD Dr. Frommberger und Dr. Wirtz).

Eine Arbeitsgruppe der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) unter der Leitung von PD Dr. Frommberger erstellte Leitlinien für die stationäre Traumatherapie. Diese wurden bereits in einem Buch publiziert (Frommberger U & Keller R, 2007, Pabst).

Für die Akutintervention nach traumatischen Ereignissen erstellt eine Kommission, unter Beteiligung von PD Dr. Frommberger, unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften AWMF eine Behandlungsleitlinie nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft.

In der Arbeitsgruppe "Biologische Psychiatrie" der Bundesdirektorenkonferenz BDK wurde die medikamentöse Verordnungspraxis in psychiatrischen Kliniken, u.a. auch in der MediClin Klinik an der Lindenhöhe, untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird gegenwärtig in mehreren Arbeiten veröffentlicht.

Im "Arbeitskreis für Prävention von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie", der aus Mitarbeitern mehrerer psychiatrischer Kliniken Baden-Württembergs (Leitung: Prof. Steinert, Zentrum für Psychiatrie Weißenau) besteht, werden Maßnahmen erarbeitet und publiziert, die auf den klinischen Alltag übertragen und evaluiert werden. Die leitende Oberärztin Dr. Martinez-Funk vertritt die Klinik.

Christian Roller Preis für Modellprojekt zur Gewaltprävention schizophren Erkrankter

Das Forschungsteam PD Dr. Ulrich Frommberger, Chefarzt der Offenburger MediClin Klinik an der Lindenhöhe, Dr. Markus Schwarz, Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch, sowie Prof. Dr. Steinert vom Zentrum für Psychiatrie Weißenau wurde im Mai 2008 mit dem Christian Roller Preis ausgezeichnet. Der Preis ist eine Auszeichnung für hervorragende Projekte in der Gestaltung sozialpsychiatrischer, psychosozialer und rehabilitativer Einrichtungen sowie der Begleit- und Versorgungsforschung und wird alle zwei Jahre verliehen.

Prämiert wurde ein Modellprojekt der drei psychiatrischen Kliniken in Offenburg, Wiesloch und Ravensburg/ Weißenau zur Gewalt- und Deliktprävention bei Patienten mit Schizophrenien. Im Anschluss an die stationäre Behandlung werden für Patienten, bei denen es bereits in der Vergangenheit zu aggressiven Handlungen kam, ambulant verhaltenstherapeutische Interventionen angeboten. In persönlichen Kontakten mit den Studienmitarbeitern sollen zudem die individuellen Risikofaktoren für aggressives Verhalten identifiziert und bearbeitet werden. Auch das soziale Umfeld und die Behandler vor Ort werden eingebunden.

Ziel der Studie ist die Entwicklung geeigneter Interventionen und eine erste Auswertung hinsichtlich der Übertragbarkeit in den klinischen Alltag und der Akzeptanz seitens der Patienten.