Im Klinikalltag kann es zur Gewalt, herausforderndem Verhalten und Aggression bei Patienten und Angehörigen kommen. Menschen, die sich in eine psychiatrische Klinik begeben, leiden häufig unter dem Autonomieverlust, den der Aufenthalt mit sich bringt. Hinzu kommen Ängste und andere Gründe, die ein herausforderndes Verhalten bei Patienten hervorrufen können.
Das Thema Deeskalationsmanagement wird daher immer wichtiger. In unserer Klinik gibt es ausgebildete Deeskalationstrainer, die ein auf unsere Klinik ausgelegtes Deeskalationskonzept umgesetzt haben. Durch kontinuierliche Weiterbildung unserer Deeskalationstrainer und regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeitenden können wir unsere definierte Qualität sichern.
Ziel des Deeskalationsmanagement ist es, Gewalt zu reduzieren – insbesondere in extremen Situationen (z.B. bei Eigen- oder Fremdgefährdung) – , das Verletzungsrisiko der Patienten zu vermindern und eine Behandlung auf Augenhöhe zu ermöglichen. Im Idealfall kann durch die Anwendung der verbalen Deeskalation eine extreme Situation schon früh erkannt werden und kann so gar nicht erst entstehen.